2015-08-18 15:16:41 | Aktive

5 Fragen


FCK-Web-Redaktion:
Hallo Alexander, seit Ende April steht fest, dass Du ab Juli das Traineramt beim FC Krauchenwies übernehmen wirst. Kannst Du kurz schildern, wie die Verpflichtung aus Deiner Sicht zustande kam?

Alexander Failer:
Wie bei der Frage schon geschildert standen der Verein und ich seit Mitte April in Kontakt. Die Gespräche, welche ich mit den Verantwortlichen des FCK geführt habe, verliefen ausnahmslos positiv. Deshalb war schnell klar, dass von meiner Seite aus alles passte und zeitnah eine Entscheidung fallen würde. Das Konzept hat mich überzeugt!

FCK-Web-Redaktion:

Welches Bild hattest Du vom FC Krauchenwies vor dem ersten Gespräch, also als Du noch nichts mit dem Verein zu tun hattest?

Alexander Failer:
Aufgrund meiner langjährigen Trainertätigkeit ist einem der FC Krauchenwies natürlich ein Begriff. Ein Verein, der über Jahrzehnte hinweg sich zwischen Landesliga und oberem Drittel Bezirksliga bewegt gehört zu den Aushängeschildern im Bezirk Donau. Ich wusste, dass der Verein gut geführt wird und die Strukturen stimmen.

FCK-Web-Redaktion:
Der FCK hat, auf die Liga bezogen, eine sehr durchwachsene Saison gespielt, da er seine zeitweise guten Leistungen nicht hat konservieren können. Du hast mit der SG Hettingen/Inneringen zweimal gegen uns gespielt und ansonsten einige Spiele gesehen. Wie beurteilst Du daher das Krauchenwieser abschneiden in der Liga?


Ab Juli auf der Krauchenwieser Kommendobrücke: Alexander Failer, auf dem Bild damals in Diensten des TSV Harthausen/Scher.

Alexander Failer:

Das Potenzial der Mannschaft ist wohl jedem in der Bezirksliga Donau bekannt. Im Bereich der abgelaufenen Saison ist es für mich, trotz dessen dass ich mir einige Spiele angeschaut habe, schwierig ein Urteil zu fällen, weil man im Endeffekt dann doch noch zu weit weg ist. Um im Verlauf einer Runde Erfolg zu haben spielen mehrere Faktoren eine Rolle, unabhängig davon sehe ich im FC Krauchenwies das Potenzial einer Spitzenmannschaft. Zu analysieren, wo am Ende der Saison die fehlenden Punkte bis zur Spitzengruppe liegen geblieben sind ist mühselig aber in Endeffekt indirekt meine Aufgabe, um nächste Saison vielleicht den ein oder anderen Zähler mehr holen zu können.

FCK-Web-Redaktion:
Du hast mittlerweile sehr viele Gespräche mit Verantwortlichen und Spielern geführt, den Verein also mittlerweile etwas kennengelernt. Der FCK setzt auf die Jugend, will sein Potenzial, welches er derzeit in den älteren Jugendjahrgängen sieht, langfristig nutzen. Welche mittelfristige Zielsetzung hat sich daraus für Dich ergeben?

Alexander Failer:

Die ersten Eindrücke sind sehr positiv und habe bis jetzt nur gute Charakter kennengelernt. Ich betone: Das Konzept, vorrangig mit jungen Spielern eine Mannschaft aufzubauen ist vollkommen richtig, denn nur so kann gewährleistet werden, dass eine Mannschaft mittelfristig über Jahre hinweg in der Bezirksliga erfolgreich sein kann. Mein zeitnahes Ziel wird sein, wieder etwas mehr Leben in die Mannschaft zu bringen und die jungen Spieler an den aktiven Bereich heranzuführen. Darüber hinaus möchte ich ansehnlichen, schnellen Fußball spielen lassen gepaart mit dem Ziel, im Verlaufe der Runde mehr Konstanz zu zeigen. Langfristig gesehen wäre dann das Ziel, vielleicht wieder einmal an die Tür zur Landesliga klopfen zu können. Ein großer Wunsch von mir ist, dass das Umfeld den jungen Spielern Entwicklungszeit gibt und diese deshalb in einem besonderen Maß unterstützt!

FCK-Web-Redaktion:

Mit Alexander Reutter und Florian Köhler hast Du auf Ebene der Spielgemeinschaft SV Hausen/FC Krauchenwies II zwei gestandene Persönlichkeiten an Deiner Seite, welche im Fussball schon ziemlich alles erlebt haben. Was versprichst Du dir von dieser Zusammenarbeit?

Alexander Failer:

Mit Alexander Reutter und Florian Köhler habe ich zwei Leute an meiner Seite, die wie ich Fußball leben. Ich bin sicher dass wir alle voneinander profitieren werden. Als Trainer müssen wird die Richtung die wir vorgeben auch vorleben. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.

FCK-Web-Redaktion:

Wir glauben mit nur fünf Fragen haben unserer Anhänger nun einen recht guten Einblick bekommen. Vielen Dank für das kurze Interview, hiermit herzlich Willkommen und alles Gute hier bei uns in Krauchenwies!