2018-04-30 09:12:19 | Aktive

Nachholspiel


Bezirksliga, 15. Spieltag (Nachholspiel): Donnerstag, 26.04.2018, 18:30 Uhr
SV Ebenweiler - FC Krauchenwies/Hausen 1:2 (0:2)
Spielort: Rasenplatz, Ebenweiler
Zuschauer: 200
Stenogramm: 0:1 Felix Liehner (19.), 0:2 Felix Liehner (39.), 1:2 Timm Baier (59.)
Aufstellung: Marius Frank; Benedikt Goos (ab 72. Timo Allgaier), Timo Matuttis, Aaron Göggel, Mario Giardulli; Markus Heberle (ab 75. Timo Allgaier), Luca Bongermino (ab 82. Patrick Häberle), Tamo Bausback, Felix Liehner, Andreas Szedlak (ab 71. Stefan Schwär); Patrick Vogler


Der FC Krauchenwies/Hausen hat seine kleine Erfolgsserie in der Bezirksliga Donau ausgebaut und sein Nachholspiel in Ebenweiler am Donnerstagabend mit 2:1 gewonnen. Nach einer Zwei-Tore-Führung zur Pause wackelte man in Halbzeit zwei phasenweise zwar bedenklich, brachte jedoch den knappen Vorsprung am Ende ins Ziel und distanzierte somit den Gegner in der Tabelle auf acht Punkte.

Beide waren sich der Wichtigkeit der Partie bewusst, entsprechend wurde in der Anfangsphase recht risikoarm agiert. Torgefahr entwickelte sich hüben wie drüben nur nach Standards. So auch in der 19. Minute, als Felix Liehner nach einem Eckball am kurzen Pfosten zum 0:1 einnickte. Nur Sekunden später die Chance auf's zweite Tor, doch Markus Heberle drosch aus kurzer Distanz über die Latte. Das 0:2 kurz vor der Pause wieder nach einem Eckball, nur dieses Mal köpfte Felix Liehner am langen Pfosten ein. Erst danach auch die Gastgeber mit mehr Zug zum Tor. Die Pausenführung für Rot-Weiß allerdings klar verdient, war man doch das einzige Team welches bis dato Torchancen besaß.

Nach dem Wechsel verwaltete man die Führung zunächst souverän und hatte durch Benedikt Goos gar die Möglichkeit auf's 0:3. Doch bereits im Gegenzug sorgte ein folgenschwerer Fehlpass in den Lauf zweier Ebenweiler' Angreifer für den absolut unnötigen Anschlusstreffer. Die Gastgeber witterten nun Morgenluft, während unsere Jungs urplötzlich zu wackeln begannen. So hatte man in den Minuten nach dem Ausgleich mehrmals Glück - einmal rettete die Latte und zweimal Marius Frank in höchster Not - dass das Spiel in dieser Phase sich nicht aus der Hand gegeben wurde. Erst bei Anbruch der Schlußviertelstunde gelang es, die Szenerie in der eigenen Hälfte wieder etwas zu beruhigen, während jedoch Standards weiter immer wieder für Unruhe im eigenen 16er sorgten. Chancen auf die Entscheidung nach Kontern waren ebenfalls vorhanden, doch es blieb letztendlich beim 1:2.

Aufgrund der holprigen zweiten Halbzeit fiel der Jubel im hiesigen Lager zunächst etwas gedämpft aus, mündete jedoch dann in der Kabine und beim Einkehrschwung danach in Erleichterung, mit diesem Sieg einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalten gemacht zu haben. Kommenden Sonntag reist man zum Tabellenvierten SV Uttenweiler, bei welchem man nichts zu verlieren hat.